Mosambik

Mosambik liegt an der Südostküste Afrikas und grenzt im Südwesten an Südafrika und Swasiland, im Westen an Simbabwe, im Nordwesten an Sambia und Malawi und im Norden an Tansania. Die Perle im südlichen Afrika mit 2.800 km Küste, bietet ein einzigartiges historisches und kulturelles Erbe, tropische Strände, Korallenriffe, spektakuläre Landschaften, faszinierende Architektur und kleine verlassene Inseln in Küstennähe. Es ist die perfekte Destination, um eine ereignisreiche Safari mit Baden und wunderschönen Stränden abzurunden. Die Möglichkeiten zum Schnorcheln oder Tauchen in den faszinierenden Korallenriffen sind fantastisch.

Top 5 Sehenswürdigkeiten

Der Bazaruto-Archipel ist eine Gruppe von sechs Inseln vor der Küste Südmosambiks: die beiden Hauptinseln Bazaruto und Benguerra, die kleineren Inseln Magaruque und Santa Carolina, und die Nebeninseln Banque und Shell (Pansy) Island. Der Archipel wurde 1971 zum Nationalpark erklärt und ist bekannt für seine weißen Sandstrände. Rund um die Inseln finden sich die seltenen Dugongs, sehr viele Delphine und zu gewissen Jahreszeit auch Walhaie und Wale. Vogelfreunde können viele verschiedene Arten in den Feuchtgebieten, Wäldern und Wiesen im Inneren der Insel Benguerra beobachten.

Der Gorongosa Nationalpark befindet sich am südlichen Ende des Great East African Rift Valley und wurde bereits im Jahr 1960 von der portugiesischen Kolonialmacht gegründet. Die abwechslungsreiche und atemberaubend schöne Landschaft ist von weiten Ebenen und Schwemmland, Fieberbaumwäldern, einzelnen Baobab- und Leberwurstbäumen, typischer Buschlandschaft, Flusstälern und dem eindrucksvollen und großen Urema-See sowie dem fast 1.900 m hohen Mount Gorongosa mit seinen Regen- und Nebelwäldern geprägt. Die abwechslungsreiche Vegetation im Gorongosa Nationalpark ist ein Paradies für Wildtiere und Vögel.

Gorongosa NP
Niassa Reserve

Das Niassa Wildschutzgebiet in Nordmosambik ist mit seinen rund 42.000 Quadratkilometern das größte Reservat in Mosambik und eines der letzten echten Wildnis Gebiete. Das schwer zugängige Reservat ist geprägt von großen Wäldern, einigen Felsenbergen und zum Teil offener Savannen entlang der Flüsse. Hier ist auch die größte Elefantenpopulation in ganz Mosambik zu finden, jedoch sind die Tiere scheu. Des Weiteren sieht man mit etwas Glück Wildhunde, Leoparden, Hyänen, Zebras, Kudu, Impala und in den Flüssen Krokodile. Auch die Vogelwelt ist mit geschätzten 450 Arten sehr vielfältig.

Tofo ist eine kleine Strandstadt in der Provinz Inhambane. Die entspannte Atmosphäre, türkisblaues Wasser mit traumhaften Sandstränden und die perfekten Riffe zum Angeln und Schnorcheln machen Tofo zu einer idealen Feriendestination. Die nahen gelegenen Riffs ziehen viele Meerestiere an und neben Manta Rochen und Meeresschildkröten ist Tofo eines der besten Ziele für Taucher, um Walhaie zu beobachten.

Das Maputo Special Reserve, früher bekannt als Maputo Elephant Reserve, ist ein unberührtes Wildnis Gebiet von 1.040 Quadratkilometern. Vor kurzem hat sich das Reservat Parks in Swasiland und Südafrika angeschlossen und ist jetzt Teil der Lubombo Transfrontier Conservation Area.

Die landschaftliche Vielfalt der Meeres- und Küstenlebensräume bietet erstaunliche Möglichkeiten zum Beobachten von Wildtieren sowie zum Sportfischen, Tauchen und Kanufahren. Elefanten, Flusspferde, Krokodile, Affen und eine Vielzahl von Vogelarten werden häufig gesichtet.

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Allgemeine Informationen

Währung: Metical (MZN)

In den größeren Städten kann man mit internationalen Kreditkarten (Visa & Master Card bevorzugt) und Bankkarten an Geldautomaten (ATM) Bargeld beziehen. Ihre Giro-/Bankkarte (EC-Karte) muss mit dem Maestro Zeichen versehen sein und über einen Chip verfügen, damit sie weltweit eingesetzt werden kann. Zum Teil ist die Zahlung mit US-Dollar und im südlichen Mosambik auch mit dem südafrikanischen Rand möglich. In Mosambik ist die bargeldlose Zahlung nicht sonderlich weit verbreitet aber in der Hauptstadt Maputo kann man in größeren Hotels, Restaurants und auch in einigen Supermärkten mit der Kreditkarte bezahlen. Giro-/Bankkarten werden nicht unbedingt für direkte Zahlungen akzeptiert. Für Reisen außerhalb der Städte wird die Mitnahme von ausreichend Bargeld empfohlen.

Geldwechsel in einer Wechselstube ist zwar möglich, jedoch nicht empfehlenswert da es oft ein komplizierter und langwieriger Prozess ist.

Bitte informieren Sie vor Abreise unbedingt Ihre Bank über die geplante Reise, um sicherzustellen, dass Sie Ihre Bankkarte problemlos in Afrika verwenden können.

Den aktuellen Wechselkurs finden Sie hier.

Sprache: Portugiesisch, in den meisten Hotels wird Englisch verstanden

Einreisebestimmungen: Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss und ein Visum ist erforderlich. Die mosambikanische Regierung kündigte im Frühjahr 2017 an, Visa für touristische Zwecke nunmehr auch bei der Einreise an den größeren mosambikanischen Grenzübergängen und am Flughafen Maputo zu erteilen, wir empfehlen jedoch, das Visum vorab einzuholen, da Einreisebestimmungen sich kurzfristig ändern können.

Mehr Infos und Bestimmungen für Reisen mit Minderjährigen finden Sie beim beim Auswärtigen Amt.

Unabhängigkeit: 25. Juni 1975 von Portugal

Religion: Geschätzte 69,4% sind Christen, 19,3% Muslim, 1,4% haben andere Glauben und 9,9% haben keinen Glauben

Souvenirs: Holzschnitzereien, Schmuck, Töpferwaren und Gemälde lokaler Künstler

Landwirtschaft: Baumwolle, Cashewnüsse, Zuckerrohr, Tee, Cassava, Mais, Reis und Früchte

Industrie: Landwirtschaft, Bergbau, Lebensmittel, Getränke, Chemikalien (Düngemittel, Seife, Farben), Erdölprodukte, Textilien, Zement, Glas und Tabak

Beste Reisezeit: In Mosambik herrscht Savannenklima, das man grob in zwei Zeiten einteilen kann. Während der Regenzeit von November bis April fällt ca. 80% der Jahresregenmenge. Heftige Regenfälle und Zyklone, begleitet von schwül-heissem Wetter, sind die Folge. Im tropischen Nordosten Mosambiks, etwa ab dem Sambesi-Fluss im Bereich der Küste, gibt es allgemein die wenigsten Temperaturschwankungen. In der Regenzeit können Sie mit etwas über, in der Trockenzeit etwas unter 30 Grad rechnen. Auch nachts wird es nur selten unter 20 Grad.
Dagegen ist das Klima in den südlichen subtropischen Küstenregionen angenehmer. Während es in der Regenzeit von November bis Mai etwa 30 Grad gibt, kühlt sich das Wetter in der Trockenzeit auf durchschnittlich 25 Grad ab. In den Nächten wird es oft angenehm kühl (14 Grad).
Am heißesten wird es im Inland Mosambiks, wo während der Regenzeit oftmals Temperaturen jenseits der 35 Grad gemessen werden, begleitet von heftigen Regenfällen. In der Trockenzeit kühlt sich das Wetter auf etwas unter 30 Grad ab.

Weitere Reiseziele