Südafrika

Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents und grenzt an Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik und Swasiland; Lesotho wird vollständig von Südafrika umschlossen.

Das Land wird im Westen vom Atlantischen Ozean, im Süden und Osten vom Indischen Ozean begrenzt. Die Vielfalt Südafrikas ist kaum zu übertreffen und macht das Land zu einem der beliebtesten Urlaubsziele: ob lebhafte Metropolen, großartige Küstenregionen mit Traumstränden, abwechslungsreiche Berglandschaften oder faszinierende Wildschutzgebiete, es hat für jeden etwas dabei. Auf Grund der faszinierenden Mischung aus afrikanischen, asiatischen und europäischen Kulturen wird das Land unter den Einheimischen auch die „Regenbogennation“ genannt.

Top 5 Sehenswürdigkeiten

Matakataka SA Kruger
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Der weltberühmte Krüger Nationalpark ist mit einer Größe von fast 22.000 km² der größte und zugleich wichtigste Nationalpark Südafrikas. Gegründet wurde der Park bereits 1898, von dem damaligen Präsidenten der Republik, Paul Kruger. Das Wildschutzgebiet, welches anfangs den Namen „Sabie Game Reserve“ trug, und erst im Jahr 1926 zum Krüger Nationalpark wurde, diente bereits ab der ersten Stunde dem Schutz der zahlreichen wildlebenden Tiere in dieser Region.

Der Park beherbergt 147 Säugetierarten, 507 Vogelarten, 114 verschiedene Reptilien, 34 Amphibien, 49 Fischarten und 336 verschiedene Baumarten. Der Park ist ebenfalls Teil des Great Limpopo Transfrontier Park, welcher den Krüger Nationalpark mit dem Gonarezhou Nationalpark in Simbabwe und dem Limpopo Nationalpark in Mosambik verbindet und den Tieren ungehinderte Bewegungen über die Grenzen hinweg gestattet.

Der Blyde River Canyon ist nach dem Grand Canyon in den USA und dem Fish River Canyon in Namibia der drittgrößte Canyon der Welt. Der Canyon ist eine 26 km lange und 800 m tiefe Schlucht aus rotem Sandstein und ist das Herzstück der sogenannten Panoramaroute, ein weiteres landschaftliches Highlight Südafrikas. Durch seine sattgrüne subtropische Vegetation gilt der Blyde River Canyon auch als der größte ‘grüne’ Canyon der Welt. Den besten Blick in die Schlucht hat man beim Aussichtspunkt bei den „Three Rondavels“, gewaltige, runde Felsen, die an traditionelle Rundhütten erinnern. Eine weitere grandiose und beeindruckende Aussicht bietet “God’s Window”: hier kann man entlang der Abbruchkante das gesamte, etwas 1.000 m tiefer liegende Tal überblicken und an klaren Tagen sogar bis nach Mosambik schauen. Eine geologische Sehenswürdigkeit sind die “Bourke’s Luck Potholes”, wo der Blyde Fluss vor Jahrmillionen kuriose Felsformationen gebildet hat.

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Matakataka Cape town

Kapstadt, auch die Mutterstadt Südafrikas genannt, ist eine Stadt mit atemberaubender kultureller Vielfalt, Komplexität und intensiver natürlicher Schönheit. Die Lage der Stadt ist spektakulär, mit dem stürmischen Meer im Vordergrund und dem Tafelberg im Hintergrund. Lebendig, farbenfroh, aufregend und voller Energie ist es ein Ziel wie kein anderes. Mit seinem geschäftigen Hafen, seinen erstklassigen Stränden, erstklassigen Weinbergen und seiner bergigen Umgebung voller vielfältiger Flora und Fauna fasziniert Kapstadt die Herzen aller Besucher. Die Stadt bietet etwas für jeden Geschmack: Bummeln Sie durch die Stadt zum Greenmarket Square, wo Sie in den unzähligen Marktständen nach schönen und einzigartigen afrikanischen Erinnerungsstücken suchen können. Besuchen Sie die farbenfrohen Häuser des kap-malaiischen Viertels „Bo Kaap“ und den Botanischen Garten Kirstenbosch, der als einer der schönsten der Welt gilt. Die berühmte „V & A Waterfront“ ist ein attraktives und lebhaftes Vergnügungsviertel mit vielen kleinen Geschäften und Restaurants, in denen man hervorragend speisen kann. Erkunden Sie das historische Gefängnis (und heute Weltkulturerbe) von Robben Island, in dem Nelson Mandela zusammen mit unzähligen anderen Sträflingen inhaftiert war. Machen Sie eine Rundfahrt um die Kap Halbinsel, auf der schroffe Felsklippen, atemberaubende Ausblicke, tosendes Meer und wilde Natur auf Sie warten. Besuchen Sie das Kap der Guten Hoffnung und die Pinguine am Boulder´s Beach und fahren Sie entlang des Chapman´s Peak Drive, eine der wohl eindrucksvollsten Küstenstraßen der Welt.

Natürlich darf auch der Tafelberg nicht fehlen, eine der Hauptsehenswürdigkeiten von Kapstadt. Man kann den Tafelberg zu Fuß besteigen, leichter aber geht es mit der Seilbahn. Oben angekommen, genießen Sie den unvergesslichen Blick auf die Gebirgskette der Kap Halbinsel im Süden, auf die weit geschwungene Bucht des Atlantischen Ozeans im Osten, auf die westliche Küste und auf die Ihnen zu Füssen liegende Stadt.

Die Garden Route ist ein wunderschöner 200 km langer Küstenabschnitt in den Provinzen Ost- und Westkap Südafrikas. Die offizielle Garden Route beginnt in Mossel Bay im Westen und endet am Storms River im Osten, sie wird aber gerne auf die gesamte Strecke zwischen Kapstadt und Port Elizabeth erweitert. Neben wunderschönen Stränden, Lagunen und Buchten gibt es auch einheimische Wälder, wunderschöne Blumen (daher der Name) und malerische Städte. Vor der Küste besteht die Möglichkeit, Südliche Glattwale, Delphine, Weiße Haie und Brillenpinguine zu beobachten. An Land gibt es diverse Naturschutzgebiete, unzählige Weinberge und eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und Museen.

Matakataka SA garden route
Matakataka SA Hluhluwe
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Der Hluhluwe-iMfolozi Park, ehemals Hluhluwe-Umfolozi Game Reserve, ist das älteste Naturschutzgebiet Südafrikas. Der 960 km² grosse Park liegt 280 km nördlich von Durban in der Provinz KwaZulu-Natal und ist bekannt für seine reiche Tierwelt und seine Bemühungen um den Naturschutz. Dank bahnbrechender Bemühungen ist der Park für die Rettung des Südlichen Breitmaulnashorns (Ceratotherium simum simum) verantwortlich und hatte 2008 die größte Population von Breitmaulnashörnern der Welt.

Ursprünglich das Jagdrevier der Zulu-Nation, darunter auch der berühmte König Shaka, hat dieser Park eine Aura der Geschichte und Mystik. Speerspitzen und Schleifsteine der Zulu-Speermacher werden noch heute innerhalb des Parks entdeckt.

Seine natürliche Schönheit mit sanften Hügeln bis zu flachen Savannen, machen den Park zu einem Paradies für eine riesige Artenvielfalt. Hluhluwe-iMfolozi beheimatet die „Big Five“ Afrikas: Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe, Leopard und viele andere Tierarten: Nilkrokodil, Nilpferd, Gepard, Tüpfelhyäne, Gnu, Schakal, Giraffe, Zebra, Wasserbock, Nyala, Elenantilope, Kudu, Impala, Ducker, Suni, Riedbock, Warzenschwein, Buschschwein, Manguste, Paviane, Affen, verschiedene Schildkröten, Schlangen und Eidechsen. Es ist einer der weltweit besten Orte, um die Nyala Antilope zu sehen. Der Park ist auch ein erstklassiges Ziel für Vogelbeobachtungen und beheimatet rund 340 Vogelarten. Das Überschwemmungsgebiet des Hluhluwe Flusses ist eines der wenigen Gebiete in ganz Südafrika, in dem Gelbkehl-, Rotkehl- und Kapgroßsporn gemeinsam beobachtet werden können. Zur Vogelwelt gehören Nachtreiher, Wahlbergsadler, Shelleyfrankolin, Schwarzbauchtrappe, Temminckrennvogel, Klaaskuckuck, Zwergbienenfresser und Haubenbartvogel.

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Fläche (km2)
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Allgemeine Informationen

Währung: Rand (ZAR)

In allen größeren Orten sind Bankautomaten (ATM) vorhanden, an denen man mit internationalen Kreditkarten (Visa & Master Card bevorzugt) und Bankkarten Bargeld beziehen kann. Ihre Giro-/Bankkarte (EC-Karte) muss mit dem Maestro Zeichen versehen sein und über einen Chip verfügen, damit sie weltweit eingesetzt werden kann. Auch die direkte Zahlung mit Kredit- und Bankkarte ist weitverbreitet. Es empfiehlt sich aber, immer etwas Bargeld dabei zu haben für Notfälle oder wenn Sie in abgelegenen Gebieten etwas kaufen möchten. Zudem akzeptieren einige wenige Tankstellen keine internationalen Karten.

Geldwechsel in einer Wechselstube ist zwar möglich, wird jedoch nicht empfohlen, da es oft ein komplizierter und langwieriger Prozess ist.

Bitte informieren Sie vor Abreise unbedingt Ihre Bank über die geplante Reise, um sicherzustellen, dass Sie Ihre Bankkarte problemlos in Afrika verwenden können.

Den aktuellen Wechselkurs finden Sie hier.  

Sprachen: Südafrika hat 11 offizielle Sprachen: Englisch, isiZulu, isiXhosa, isiNdebele, Afrikaans, siSwati, Sepedi, Sesotho, Setswana, Tshivenda, Xitsonga

Einreisebestimmungen: Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für ihre Einreise nach Südafrika einen bei Ausreise noch mindestens 30 Tage gültigen Reisepass mit mindestens zwei freien Seiten. Auch bei Weiterreise in Nachbarländer und anschließender Rückkehr nach Südafrika müssen wieder ausreichende Seiten für Stempel vorhanden sein. Bei Einreise erhalten Sie eine Besuchsgenehmigung (Visitor’s Visa) für den Zeitraum der geplanten Reise, jedoch maximal mit einer Gültigkeit von bis zu 90 Tagen.

Mehr Infos und Bestimmungen für Reisen mit Minderjährigen finden Sie beim beim Auswärtigen Amt.

Unabhängigkeit: 31. Mai 1961 von Großbritannien

Religion:  Ca. 79,8% sind Christen. In Südafrika gibt es schätzungsweise 200.000 traditionelle Heiler, und bis zu 60% der Südafrikaner konsultieren diese Heiler, im allgemeinen Sangomas oder Inyangas genannt. Diese Heiler verwenden eine Kombination aus spirituellen Überzeugungen der Vorfahren und einem Glauben an die spirituellen und medizinischen Eigenschaften der lokalen Fauna und Flora, die allgemein als Muti bekannt sind.

Souvenirs: Perlenstickereien, bedruckte Stoffe als Tischdecken und Kissenbezüge mit afrikanischen Motiven und kräftigen Farben, Holzschnitzereien, geflochtene Körbe, handgearbeitete Kunstgegenstände oder Skulpturen

Landwirtschaft: Mais, Weizen, Zuckerrohr, Früchte und Wein

Industrie: Bergbau (Gold, Platin, Diamanten, Uran), Landwirtschaft, Industrie (Chemie, Automobil, Textil, Nahrungsmittel)

Beste Reisezeit: Grundsätzlich lässt sich das Land das ganze Jahr über bereisen. Eine gute Reisezeit für Kapstadt ist zwischen September und Mai, die Sommermonate November bis März gelten davon als die beste Reisezeit, Juni bis August ist Regenzeit. Die beste Zeit für Tierbeobachtungen in der Krüger Region ist die trockene Wintersaison (April bis September), da die Vegetation dann nicht ganz so dicht ist und reduziertes Laub auf Büschen und Bäumen und kürzeres Gras für eine bessere Sicht sorgen. Zwischen Juni und August kann es nachts sehr kalt werden, allerdings sind die Tagestemperaturen mit um die 25°C recht angenehm. Die Sommermonate können außergewöhnlich heiß werden und bringen den meisten Niederschlag. Zugleich bringt der Regen auch das Leben mit sich und die Vegetation schaut herrlich grün und saftig aus, ideal für die Beobachtung von Jungtieren.

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